Aktuelles

Wer ist online

Zur Zeit sind 0 Benutzer und 14 Gäste online.

SK 32 III - SK Ochtrup 5,5:2,5

Einen deutlichen 5,5:2,5-Sieg verbuchte die Dritte am 4. Spieltag. Durch die deutliche Überlegenheit an den hinteren Brettern war der Erfolg nie gefährdet und ist eher zu niedrig ausgefallen.

Einen glatten Punkt verbuchte Klaus nach nicht  einmal zwei Stunden Spiel. Ein planlos spielender Gegner stellte zunächst einen Bauern ein. Durch seine Bemühungen den Bauernverlust zu verhindern machte er die Sache nur noch schlimmer, am Ende war es dann ein ganzer Turm. Ebenfalls um den Turm ging es bei Thilo an Brett 7, den er für einen direkten Königsangriff geopfert hatte. Letztendlich drang dieser durch, weil sein Gegner einfach nicht genügend Figuren entwickelt hatte, um seinen König zu schützen.

Julius konnte am vierten Brett kein Kapital aus der unterentwickelten Stellung seines Gegners schlagen. Die Partie verflachte zusehends und so einigte man sich auf ein Unentschieden. Stephan Baumann hat es in der Sechsten sicher mit stärkeren Gegnern zu tun, als an diesem Spieltag als Ersatzspieler der Dritten. Sein Gegner stellte bereits in der Eröffnung eine Figur ein - einzügig - und leistete auch sonst nicht viel Widerstand.

Rainer hatte es am dritten Brett, dem Funktionärsbrett, wie es einer unserer Gegner schön formulierte,  nach einer scharfen Eröffnungsvariante sehr schwer, noch ins Spiel zu finden. Den in dieser Phase verlorenen Bauern konnte er nicht kompensieren, so dass es hier am Ende den einzigen vollen Punkt für die Ochtruper gab. Eine sehr schöne Partie spielte Robin am zweiten Brett. Aus der Eröffnung heraus bereits mit besserer Stellung, etablierte er einen Freibauern auf der sechsten Reihe und drang mit einem Turm auf die siebte Reihe vor. Leiderentging ihm die Turmverdopplung seines Gegners auf der zweiten Reihe, so dass er ein Remis durch Stellungswiederholung erzwingen musste.

Beim Stand von 4:2 bot ich am ersten Brett sofort (und völlig unnötig) Remis an, um den Mannschaftssieg zu sichern. Da ich mit meinem letzten Zug einen Bauern gewann und drohte, meine zwei verbundenen Freibauern in Marsch zu setzen, willigte mein Gegner sofort ein. Mein Patzer an dieser Stelle war, dass ich nicht mitbekommen hatte, das Philipp gerade dabei war, seinen Gegner Matt zu setzen. Er hatte früh die Damen getauscht, was seinen Gegner in der Folge wohl veranlasste, seine Königsstellung zu entblössen, vielleicht in der Annahme, dass ohne Dame nichts passieren kann?! Ein klarer Fehler, wie Philipp ihm durch nettes Zusammenspiel dreier Leichtfiguren demonstrierte. Unter Mithilfe eines Bauern drängten diese den König derart in die Ecke, dass das Matt nicht zu verhindern war.