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SC Bocholt-SK MS III 4:4

Mit einem leistungsgerechten 4:4 beim unangefochtenen Tabellenführer SC Bocholt konnte sich die Dritte auf den Heimweg machen. Der Punkt war am Ende hart erkämpft, stand es nach der Zeitkontrolle doch noch 3,5:1,5 gegen uns.

Eine unglückliche Niederlage hatte Oliver Schöpper an Brett 6 zu verkraften. Nach einem zweifelhaften Turmopfer seines Gegners fand er die richtige Verteidigung nicht und musste nach heftigem Mattangriff schließlich die Waffen strecken. Thilo setzte an Brett 5 seinen Gegner mächtig unter Druck, überzog aber schließlich seine Stellung gegen einen geschickt verteidigenden Kontrahenten und musste ebenfalls aufgeben. Steffen Hartmann am achten Brett hatte lange Zeit eine ausgeglichene Stellung, war am Ende aber hilflos gegen die am Damenflügel eindringenden Figuren. Raisa Luna hatte an Brett 7 mehr Erfolg. Geduldig schlug sie eine Bresche in die Stonewallverteidigung ihres Gegners und fuhr so den ersten vollen Punkt für uns ein. Philipp sah sich an Brett 4 einer mächtigen Angriffsphalanx gegenüber, die sein Gegner aber merkwürdigerweise nicht in Gang setzte. So konnte er sich Gegenspiel gegen den weißen König verschaffen und die weiße Armee Stück für Stück abtauschen. Am Ende verflachte die Stellung zum Remis.

Nach der Zeitkontrolle spielten nur noch die ersten drei Bretter. Am ersten Brett stand ich nach einigen missglückten Manövern heftig unter Druck und musste einen Bauern geben. In der Zeitnotphase erreichte ich dann ein Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern und konnte nach einigem Kneten meines Gegners schließlich einen halben Punkt retten. Julius hatte nach der Eröffnung leichten Vorteil und setzte den schwarzen Damenflügel so erfolgreich unter Druck, das schließlich ein Mehrbauer dabei heraussprang. In einem Endspiel mit gleichfarbigen Läufern machte es ihm sein Gegner nicht all zu schwer und musste schließlich die Segel streichen.

Es lag also an Rainer am zweiten Brett, den Mannschaftspunkt zu sichern. Nach Verlauf der Eröffnung und des Mittelspielshätte man kaum auf einen Sieg gesetzt, im Endspiel mit zwei Minusbauern klemmte er dann aber den gegnerischen König am Brettrand ein. Nach einigen weiteren Unachtsamkeiten konnte er am Ende ein schönes Mattbild mit Turm und Springer konstruieren.