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Schach Nienberge-SK MS 32 III

Von alten Recken, erfahrenen Haudegen und jungen Knappen...

Das beschreibt die Zusammensetzung der Dritten in der aktuellen Verbandsligasaison 2012/13 recht gut. Leider mussten gleich in der ersten Runde zwei Mitspieler absagen, u.a. wegen der Teilnahme an der Problemlöse-WM, so dass gleich zwei Spieler aus der Vierten und Sechsten einspringen mussten. Vielen Dank dafür!

Alles andere als optimal verlief die erste Partie in der Dritten für Neuzugang Dirk Simons an Brett 4. Durch ein Figurenopfer riss sein Gegner nicht nur seine Königsstellung auf, sondern kassierte auch noch einiges an Material dazu. Nienberge führte also recht schnell mit 1:0. Alexander Altgelt am zweiten Brett, ebenfalls neu in der Dritten, stand nach der Eröffnung etwas anrüchig. Sein Gegner, Philipp Gottkehaskamp (letzte Saison noch bei uns), fand aber keine überzeugende Fortsetzung, so dass sich die beiden Spieler auf Remis einigten.

Mit sehr viel Glück konnte Stephan Baumann an Brett 6 seine Partie remisieren. Nach völlig missglückter Eröffnung war seine Stellung nahezu aufgabereif, aber sein Gegner verzichtete auf einen unklaren Figurengewinn, die sichere Fortsetzung reichte nicht zum Sieg. Eine ebenfalls verdächtige Stellung rettete Klaus Wingenfeld am 3. Brett. Nach einigen ausgelassenen Großchancen gewann er letztlich durch Zeitüberschreitung im 40. Zug.

Wenig Glück hatte der Berichterstatter am 1. Brett. Nach unsicherer Eröffnung fand ich ein gewinnbringendes Figurenopfer, leider spielte ich aber zu ungeduldig weiter, so dass mein Gegner sich in ein Dauerschach retten konnte. Noch erfolgloser war der reaktivierte Prof. Freise an Brett 5. Er konnte das Eindringen von Turm, Läufer und Springer in seine Stellung nicht verhindern und verlor zwei wichtige Bauern und schließlich die Partie.

Zum Schluss kämpften unsere beiden Ersatzspieler beim Stand von 2,5:3,5 gegen uns tapfer um unsere Punkte. Steffen Hartmann spielte am 8. Brett lange Zeit ein aussichtsloses Endspiel weiter, sein Gegner hatte jedoch die nötige Technik um das Endspiel zu gewinnen. Stefan Schulz an Brett 7 versuchte lange Zeit ein Endspiel mit zwei Mehrbauern zu gewinnen. Leider blieben seine Versuche erfolglos, weil er die Damen nicht tauschen wollte.

Am Ende verloren wir also unser Auftaktmatch mit 3:5 und müssen uns auf einen schweren Kampf um den Klassenerhalt einstellen.