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SK 32 III - 4. Runde / ein Weihnachstgeschenk aus Rheine

Kurz vor Weihnachten gab es dür die Dritte die ersten Geschenke! Der NRW-Klassenabsteiger SC KB Rheine brachte uns zwei Mannschaftspunkte, die den Platz im Tabellenkeller etwas gemütlicher werden lassen.

Den Auftakt machte dieses mal Stephan Baumann am siebten Brett. Sein Gegner konnte aus einem schönen Loch auf d6 glücklicherweise kein Kapital schlagen. Nach einigen Abtäuschen war die Stellung ausgeglichen und man teilte sich weihnachtlich friedlich auf Remis. Alexander Altgelt ließ am dritten Brett die ganze (Kurz)-Partie über keinerlei gegnerische Aktionen zu, so dass sich auch hier schnell ein Unentschieden ergab.

Ereignisreicher war die Partie von Eckhard Freise am sechsten Brett. Sein Gegner konnte Druckspiel auf der halboffenen e-Linie aufbauen. Die Entscheidung brachte allerdings ein Figureneinsteller mit anschließender Zeitüberschreitung, so dass unsere Gäste in Führung gehen konnten. An Brett 1 lief es für Michael Pfannkuche leider auch nicht besser. Nach der Eröffnung stand er klar schlechter, konnte dann aber ein Gegenspiel auf der zweiten Reihe aufziehen und dank einiger Schnitzer seines Gegners die Stellung ausgleichen. Leider lief sein König in Zeitnot in die völlig falsche Richtung, also 3:1 für Rheine.

Klaus Wingenfeld machte es am vierten Brett besser: zunächst verirrte sich ein Läufer seines Gegners. Klaus konnte ihn zunächst vom Spiel abschneiden und anschließend unter Mitnahme eines Bauern abtauschen. Der Gegner versuchte sich ebenfalls an einem Bauerngewinn, übersah aber ein Zwischnschach, so dass daraus ein Figurenverlust wurde. Am Ende musste auch noch die Dame gegen einen Turm eingetauscht werden, also nur noch 3:2.

Jonas Fox am achten Brett griff frühzeitig den schwachen Bauern auf f7 an. Bei der Rettung des Königs wurde der komplette schwarze Königsflügel abgeräumt. Der anschließende schwarze Angriff versandete dann recht schnell, so dass es 3:3 stand.

Die Entscheidung mussten also die Partien von Dirk Simons am fünften Brett und mir am zweiten Brett bringen. Dirk, klar im Aufwind nach seinem Sieg für die Zweite, hatte im gleichfarbigen Läuferendspiel einen Mehrbauern und verwertete diesen auch sicher. Meine eigene Stellung war noch klarer gewonnen mit einer Mehrqualität und zwei Mehrbauern. Doch leider, statt mit einer Mattdrohung auch noch einen Turm einzusacken, bekam ich das große Nervenflattern und stellte stattdessen meine Mehrbauern ein.In immer noch besserer Stellung bot ich dann Remis an, was uns für den ersten Saisonsieg knapp reichte.

 

Von dieser Stelle ein frohes Fest für alle und einen guten Rutsch ins Jahr 2013

 

Euer Werner