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SK 32 III - 5. Runde / Niederlage beim Tabellenführer

Reichlich Pech am Stiefel hatte die Dritte bei der erwarteten aber unglücklichen Niederlage in Südlohn. Ein Unentschieden war möglich und wäre auch verdient gewesen, aber es kam anders.

Die schnellste Partie spielte Michael Pfannkuche am ersten Brett, die nach wenig aufregendem Partieverlauf Remis endete. Yi-Nan Liu hatte sich am siebten Brett zunächst eine schöne Angriffsstellung aufgebaut, hatte dabei aber auch seinen eigenen König entblößt. Bei seinen Bemühungen lief er leider direkt in einen Konter, der direkt zum Matt führte.

Dirk Simons konnte seine gute Stellung nicht verwerten und ließ sich in der Zeitnotphase doch noch überlisten. Ähnlich erging es Klaus am vierten Brett. Sein Königsangriff versandete und schließlich übersah er dann eine Springergabel, die ihn Material und den Punkt kostete.

Besser machte es Alexander Altgelt am dritten Brett. Aus der Eröffnung heraus hatte er einen klaren Vorteil und konnte einen Turm und einen Freibauern auf der siebten Reihe eindringen lassen. Diesen Vorteil überführte er dann in ein Turmendspiel mit Mehrbauer, welches er dann sicher gewann. Eckhard Freise versuchte seinen Gegner mit einer scharfen Eröffnung aus der Reserve zu locken. Dieser spielte aber derartig solide, dass außer einer ausgeglichenen Stellung nichts verwertbares dabei heraus kam. In einem Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern einigte man sich dann auf ein gerechtes Unentschieden.

Die letzten beiden Partien mussten also beim Stand von 2:4 unbedingt gewonnen werden, sollte noch etwas zählbares für uns heraus springen. In meiner eigenen Partie am zweiten Brett sah es aber gar nicht danach aus. Ich lief in einen Konter, bei dem mein Gegner mit einem Figurenopfer meinen König entblösste und Richtung Brettmitte trieb. Glücklicherweise übersah er eine Mattkombination, so dass ich mit einer Mehrfigur und eigenem Königsangriff die Zeitnotphase überlebt habe. Ein weiterer Patzer genügte dann zum vollen Punkt und zum 3:4.

Stephan Baumann spielte also die letzte Partie, die lange Zeit ausgeglichen verlief und sich erst in der zweiten Zeitnotphase  entschied. Stephans Gegner opferte eine Qualität und bekam dafür zwei verbundene Freibauern auf der d- und e-Linie und einen Läufer, der ständig auf der langen Diagonalen Abzugs- und Fesselungsdrohungen erzeugte und am Ende auch Stephans Niederlage besiegelte.

Wir mussten also leider mit einer vermeidbaren 3:5 Niederlage die Heimfahrt antreten und werden in der nächsten Runde als Vorletzter beim Tabellenletzten in Westbevern antreten.

 

Euer Werner