Wer ist online

Zur Zeit sind 0 Benutzer und 3 Gäste online.

SK 32 I - 2. Rd.

 Diesmal ein doppelter Spielbericht, um die Wunden zu lecken.....

"Leere Hände"

Nach dem Aufstieg der ersten Mannschaft in die Oberliga war klar, dass es hier deutlich schwieriger werden würde.
So wurde die Niederlage in der ersten  Runde am 15.09 in Münster noch unter dem Motto "Porz, die sind eh zu stark" abghakt.

Für die zweite Runde waren wir aber noch guter Hoffnung, zumal uns Frans und Manuel in Dinslaken zur Verfügung standen.
Aber auch hier gab es, um es Vorweg zu nehmen, eine Niederlage. Zunächst sah es noch ganz gut aus.  Als Kai gewann,
war zwar Georgs Partie nach einem Figurenopfer verdächtigt aber Hansi und Jan Eric standen ordentlich.
Leider gab es gerade bei diesen Partien im spätern Spielverlauf die unerwarteten Niederlagen, bei Hansi war die
Ursache die vernachlässigte Entwicklung, bei Jan Eric erwies sich ein Figurenopfer als schlussendlich nicht stichhaltig. Da half es auch nicht mehr,
dass ich an Brett 3 gegen IM Kern mit einem spekulativem Figurenopfer
gewann. (War übrigens korrekt, Kai)
Bei den Holländern hatte lediglich Frans etwas Druckspiel, Manuel mußte sich in einem Endspiel mit einer Qualle
weniger ganz schön Stecken um ein remis zu erzielen. Christoph erzielte ein unaufälliges remis.

Leider stehen wir damit bisher mit leeren Händen da und mit den beiden stärksten Mannschaften Emsdetten und Solingen
steht in den nächsten beiden Runden Ungemach bevor. Aber wie sagte Jan Eric so schön:
 "Martin, Du darst dass nicht so pessimistisch sehen". Also sind wir für den nächsten Kampf 17.11 gegen Emsdetten optimistisch.
Daumendücken der Zuschauer könnte dann im Studieninstitut nicht Schaden.

Br. Rangnr. SV Dinslaken 1 - Rangnr. SK Münster32 I 4,5:3,5
1 1 Trella, Thomas - 1 Cuijpers, Frans Andre ½:½
2 2 Sielecki, Christof - 4 Bosboom, Manuel ½:½
3 3 Kern, Guido - 5 Molinaroli, Martin 0:1
4 4 Mundorf, Johannes - 6 Emunds, Hans Georg 1:0
5 5 Ossig, Rainer - 7 Wolter, Kai 0:1
6 6 Jäger, Martin - 1001 Kamp, Christoph ½:½
7 7 Neuer, Thomas - 1002 Chilla, Jan Eric 1:0
8 1002 Stillger, Bernhard - 1003 Rott, Georg 1:0
Schiedsrichter: Niemers


Molinaroli- Guido Kern. 19. Zug, noch drei Minuten auf der Uhr.  Weiss am Zug. Das macht "Spass".

Nach Martin

Ein gebrauchter Tag in Dinslaken

 

Auf dem Papier sieht sie ja sogar noch knapp aus, unsere Niederlage beim Mitaufsteiger SV Dinslaken. Doch das 3,5:4,5 fühlte sich an wie eine richtige Klatsche. Zum einen, weil wir diesen Kampf gegen einen direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt in der Aufstellung mit zwei Holländern auf keinen Fall verlieren durften. Und zum anderen, weil wir uns auch bei einem 6:2-Endstand für die Gastgeber nicht hätten beschweren können.

 

Dabei fing es gut an, mit einem schnellen Sieg von Kai nämlich. Was folgte waren zwei Remisangebote der Gastgeber an 6 und 7. Christoph, auf ungewohntem Terrain mit viel Zeitverbrauch unterwegs, zauderte und nahm schließlich die Offerte an. Jan Eric, ganz Kämpfer, lehnte ab und opferte eine Figur für Angriff. Das sah gut aus, doch der Gegner fand in der Folge jeweils die einzigen Züge, hielt den Laden zusammen und nahm dem sichtlich frustrierten Jan Eric den vollen Zähler ab. Georg an 8 hatte ebenfalls eine Figur ins Geschäft gesteckt – zu optimistisch, wie sich bald zeigte. Auch hier erwies sich schlussendlich der Materialvorteil als entscheidend.

Tristesse zunächst auch in der oberen Mannschaftshälfte. Hans Georg (4) erwischte einen rabenschwarzen Tag. Keine Spur der gewohnten Zähigkeit, stattdessen viele ungewohnte Stockfehler. Es sah stark danach aus, dass auch an 2 und 3 Nullen folgen würden. Manuel hatte einfach Qualität und Bauern weniger und Martin hatte sich (nicht ganz freiwillig) dem an diesem Tag sehr gefragten Klub der Figurenopferer angeschlossen.

Beide schummelten sich am Ende jedoch mit Glück und Geschick um die Niederlage herum. Während Manuel gegen einen plötzlich seltsam unentschlossenen Gegner erst den Bauern zurückholte und dann das Endspiel bei reduziertem Material Remis hielt, lockte Martin sein Gegenüber sogar noch in ein Selbstmatt.

Am Spitzenbrett konnte Frans seinen latenten Vorteil nach der Eröffnung nicht verdichten und musste nach einer Ungenauigkeit am Ende noch froh sein, im Turmendspiel mit Minusbauer einen klaren Weg zur Punkteteilung zu finden.

Nach Christoph