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Münsterland Open / Abschluß

Sieger des Opens 2013, Hans-Werner Ackermann :

Das Siegerfoto vom Challengers zeigt:
Vorne von links: Schmidtmann, Kamp, Hoffmann
Hinten von links: Krispin, Ewert, Küstermann, Everke

Das Spitzenbrett der letzten Runde im Challengers, Hoffmann - Everke

Kämpferisch ging es auch in der letzten Runde des Münsterland Opens zu. Nach mehr als fünf Stunden Spielzeit schälten sich dann aber doch die
Turniersieger heraus. Hochverdient war dies dann Hans Werner Ackermann
(Hansa Dortmund, 60 Jahre) und im Challengers Fabian Hoffmann (SG Raesfeld, 12 Jahre). Ackermann, amtierender Deutscher Senioren-Schnellschachmeister, kam mit seinem Schlussrundensieg gegen Jobst Rüberg auf 7 Punkte. Einen unschönen Abschluss fand das Turnier für Martin Molinaroli, der seinen Gegner im Münsteraner Duell, Heribert Kammers stundenlang unter Druck setzte und am Ende in klarer Gewinnstellung dann doch eine Patt-Ausflucht zuließ.
Fabian Hoffmann gewann das Challengers mit einer richtigen reifen Leistung.
Er sammelte gegen Enrique Everke (Indische Dame Münster) leichte Vorteile
und verwertete am Ende einen Mehrbauern im Springerendspiel.

Der Ausrichter ist mit der Resonanz und dem Turnier zufrieden. Viele junge
Gesichter und Nachwuchsspieler mischten sich auf Interessanteste mit
routinierten Spielern. Die neue eingeführte Regel, die ein Remis erst nach
dreißig Zügen erlaubt, führte zu langen, spannenden Kämpfen. Und bei alle
dem war die Stimmung gut und locker - echter Sportsgeist eben.

Nachtrag : 

Hey Thommy,
fällt leicht, im warmen Büro "im Chefsessel sitzend" jetzt über Herrn Levin abzulästern, "ja wenn ich schon gegen Josef Beutelhoff verliere ..." Und keine Frage, der Ausrichter und die übrigen Turnierteilnehmer werden alle "total begeistert" sein.
Aber wenn ich mir jetzt mal vorstellte, ich sei ein "Billig-GM" von ELO 2480, der es aus der Ukraine in den "goldenen Westen" geschafft hat, und ich müßte von dieser Kunst meinen Lebensunterhalt bestreiten; die Chancen auf den ganz vorderen Platz in den Preisgeld-Rängen sind ziemlich dahin, vielleicht reicht's ja noch mit etwas Glück am Ende für 250 €,  aber dafür sollte ich noch 6 Tage lang in Senden abhängen und mein Hotelzimmer bezahlen, anstatt wohlmöglich noch auf mindestens drei anderen Schnellturnieren von Freitag (Feiertag!) bis Sonntag Preisgelder abzugreifen zu können. Ich denke mal, ich würde wahrscheinlich auch "überraschend erkranken". Ist total scheiße, ich weiß, aber nachvollziehen kann ich's irgendwie.
Hab' ich aber auch keine gute Idee, wie man das ändern könnte. Kann Rainer nicht mal bei Hannelore vorsprechen, ob sie nicht vielleicht 25.000 Euronen für einen Sortland NRW-Cup springen lassen will? Wir würden sie auch nicht beim Steuerzahlerbund verpetzen!?
Herzliche Grüße
P.S.: Paßt zum Thema "Sendener Open", gestern abend habe ich auch so ein wenig Schach gespielt. Das war die "Dorfmeisterschaft" von Garbsen - Vorort von Hannover, den meisten bloß als eine Autobahnausfahrt ein Begriff. Anschließend kam ich mit meinem Gegner irgendwie auf das Thema "Partievorbereitung" zu sprechen. Ich keine Chance, such mal nach "H. Müller" in den Datenbanken, mein Gegner dagegen top-vorbereitet: "Deine Partie gegen Tony Miles, die habe ich mir ziemlich genau angeschaut." Meine Güte, das war vor 20 Jahren ... :-)