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SK 32 II - III im Gleichschritt

Doppel-Dusel

Br. SC Klein-Berlin Rheine 1 - SK Münster 32 II 3:5
1 1 Ottens, Stephan - 10 Korth, Daniel 0:1
2 2 Brümmer, Frank - 11 Müschenich, Stefan 1:0
3 3 Henneberger, Sven - 12 Virnyi, Julius ½:½
4 4 Langhanke, Günther - 13 Kammers, Heribert ½:½
5 5 Kornick, Ulrich - 14 Rehfeldt, Frank ½:½
6 6 Langhans, Jörg - 15 Borrink, Jörn 0:1
7 7 Hemmert, Michael - 16 Niermann, Rainer 0:1
8 8 Brümmer, Andreas - 2003 Kaufhold, Thomas ½:½

Die Mannschaftstaktik für den Kampf in der Regionalliga gegen Rheine war klar, da Rheine vorne recht stark ist: Oben halten, unten punkten. Mit 50% an den ersten vier Brettern und +2 an den unteren vier Brettern ist das auf den ersten Blick aufgegangen, aber mit mehr Irrungen und Wirrungen, als uns lieb war, denn an den Brettern 5 und 8 wurden uns zwei halbe Punkte geschenkt.

Aber zur Chronologie: Julius verabschiedete sich nach 12 Zügen mit Remis aus der Veranstaltung, was gemäß o.g. Überlegung o.k. war. Daniel demonstrierte, dass Wissen Matt ist, und fuhr einen recht schnellen Sieg in einer Theorie-Variante ein. Währenddessen hatte ich ein unmoralisches Angebot meines Gegners erhalten, das ich bei den Stellungen auf den anderen Brettern kaum ablehnen konnte, auch wenn ich in dem entstehenden Leichtfigurenendspiel die Initiative gehabt hätte: Remis. Rainer und Jörn gewannen ihre Partien dann auch zügig und überzeugend zum 4:1 Zwischenstand. Damit war es mit unserer Herrlichkeit aber erst mal für einige Stunden vorbei. Stefan hatte in der Eröffnung einen Bauern für Spiel gegeben und die Stellung sah auch nach Kompensation aus. Nachdem er aber eine zwischenzeitliche Ausgleichsmöglichkeit verpasst hatte, konnte sein Gegner sich nach und nach befreien und Stefan sah den Bauern nie wieder, auch wenn er noch lange kämpfte. Thomas verteidigte unterdessen verbissen ein kaum zu haltendendes Leichtfigurenendspiel mit Minusbauer. Unsere Hoffnungen hatten wir von vornherein aber auf Franks Partie gesetzt, der ein scheinbar unkaputtbares Schwerfigurenendspiel auf dem Brett hatte. Wie er seine Stellung ruiniert hat, habe ich nicht gesehen, aber vor der ersten Zeitkontrolle war seine Position dann kritisch und an einer Stelle glatt verloren. In dieser Situation schlug er geistesgegenwärtig schnell mit seiner die gegnerische Dame, um dem Gegner keine Zeit zum Nachdenken zu geben, der auch brav a tempo mit seinem Turm zurückschlug, anstatt zunächst Franks Turm mit Schach zu schlagen und anschließend Dame und König in der zweiten Reihe aufzugabeln. Riesendusel für uns. Das entstandene Turmendspiel sah zunächst eher schwierig aus, war aber wohl immer innerhalb der Remisbreite. Der nächste Aufreger dann, als Franks Gegner Remis anbot, Frank aber den Wunsch, den nominell schwächeren Gegner noch zu betrügen, über das Mannschaftsergebnis stellte und weiterspielte, anstatt den Mannschaftssieg abzusichern. Letztendlich wurde es dann aber doch Remis und wir hatten nach weit über 5 Stunden Spielzeit endlich die notwendigen 4,5 Punkte zusammen. Das zweite Geschenk des Tages ereilte dann noch Thomas, dessen Gegner nach 6 Stunden Spielzeit durch einen völlig absurden Zug aus einem mittlerweile leicht gewonnen ein Remisendspiel machte. Endstand damit 5:3 für uns.

In der nächsten Runde besucht uns Rochade Emsdetten im Studieninstitut, die etwas überraschend bislang ebenfalls alle ihre Spiele gewinnen konnten.

Nach Heribert

 

Wieder im Rennen

Br. SK Münster 32 III - Schach Nienberge 1 5:3
1 19 Wieder, Heiner - 2 Althoff, Franz ½:½
2 20 Ollech, Dirk - 3 Gottkehaskamp, Philipp 1:0
3 21 Holtel, Jasper - 4 Hollnack, Olaf ½:½
4 22 Wingenfeld, Klaus - 5 Kemper, Georg ½:½
5 23 Van Ackeren, Franz - 6 Schäfer, Günter 1:0
6 24 Simons, Dirk - 7 Gottkehaskamp, Stefan ½:½
7 3001 Freise, Eckhard - 8 Keller, Dirk 0:1
8 3003 Raddatz, Uwe - 1002 Stopka, Tobias 1:0

Durch eine kämpferiche Leistung holte sich die Dritte wieder zurück ins Geschäft.

Dirk gewann recht zügig seine Partie nach einem Figurengewinn, Uwe legte alsbald nach; Springer und Läufer waren im Endspiel stärker als der gegnerische Turm. Punketeilungen gab es bei Jasper mit einem Minusbauern, auch Dirk war zufrieden mit dem halben Punkt. Dr. Freise geriet stark unter Druck, auch ein Figurenopfer brachte keine Besserung - die Partieaufgabe war folglich. Auch das Endspiel am Spitzenbrett ging friedlich im Endspiel aus, die beiden letzten Partien mußten in der Mitte die Entscheidung bringen.

Und das war hoch spannend ! Franz besaß das Mehrmaterial, doch sein Gegner drohte immer wieder ein Mattnetz in der Ecke zu stricken, aus dem sich Franz mit einem langen Königslauf befreite und den letzten Bauern zur Dame durchzog.  Klaus gab seine Mehrfigur nach  Verwicklungen für Gegenspiel wieder im Mittelspiel zurück, der Angriff mündete dann nach 7 stündiger Spielzeit und 90 Zügen im Remis.

Nächste Runde gehts es an den Tiber. Tiber ? Ja, nicht der im Süden Europas, sondern dem Rinnsal im Süden des Münsterlandes....