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SK 32, Frauen, Runde 1

Das Glück mit auf dem Weg nach Essen
Eigentlich hätte alles schief gehen können (ja vermutlich auch müssen!) an diesem Sonntag, dem 11.11.2007, als die ersten rot benasten Jecken am Bahnhof hin und her tapsten um die närrische Zeit einzuleiten. Unsere Mannschaft war eher ein Sammelsurium denn eine richtige Mannschaft und Maia Amirezashvili, DWZ 1497, an Brett 1 unsere einzige Stammspielerin. Ich selbst mit einer DWZ von nur 1047 an Brett 2, Silvia Kamp DWZ 1464 an Brett 3 und an Brett 4 Diana Holt mit einer DWZ von 936. Auf dem Weg nach Essen überlegten wir bereits, wie man denn in etwa spielen könnte um möglichst nicht mit einem 4:0 Verlust nach Hause fahren zu müssen. Langsam spielen, möglichst nichts einstellen, ordentlich hinstellen und dann Remis bieten – so in etwa war der Plan… Unsere Gegnerinnen empfingen uns in einem Spiellokal, das zu einer Altentagesstätte gehörte. Für Kaffee und Süßigkeiten war gesorgt, wir brauchten sogar nur andere Getränke wie Cola und Fanta selber bezahlen. Schöne Holzbretter standen schon und als wir die Mannschaftskarten ausfüllten, war uns eigentlich schon klar, gewinnen können wir hier nichts. Unsere Gegnerinnen waren vom SC Weiße Dame Borbeck 25/32 e.V.

Brett 1 Kordula Lebida-Dette DWZ 1521

Brett 2 Stefanie Krüger DWZ 1608

Brett 3 Irmtraud Schülert DWZ 1405

Brett 4 Inge Alting DWZ 1602

Aber es kam alles anders…. Die erste Partie entschied sich an Brett vier – zuerst hatte Diana Holt zwei Bauern weniger und stand ziemlich auf Verlust als Ihre Gegnerin etwas einstellte und sich die ganze Partie drehte. Eigentlich hätte
Diana vom Materialvorteil her nun gewinnen können, aber die Gegnerin schaffte es noch ins Remis. Für uns bedeutete das aber immerhin schon einmal einen unerwarteten halben Punkt am vierten Brett. Meiner Gegnerin an Brett zwei fehlte zum Ende hin einfach ein bisschen der Mut. Ihre Dame stand zum Schluss etwas eingeengt hinter meinen Bauernreihen und obwohl ich unterwegs schon eine Qualität einbüßen musste, nahm sie dann mein angebotenes Remis an. Auch Silvia Kamp hielt sich an den Plan und remisierte gegen ihre Gegnerin. Mit 1,5 Punkten standen wir nun schon besser da, als wir anfangs zu hoffen gewagt hatten. An Brett eins bekam auch Maia Amirezashvili ein Remisangebot, befand ihre Stellung aber als eindeutig besser und entschied das Spiel für sich und damit auch den Auftaktsieg unserer Mannschaft. Mit 2,5 zu 1,5 Punkten konnten wir glücklich und mehr als zufrieden nach Münster zurück fahren. Jetzt hoffen wir darauf, dass unsere Stammspielerinnen bis zum 02. Dezember, an dem unser nächstes Mannschaftsspiel (dann in Münster) stattfindet, wieder alle ganz gesund sind und wir nicht nur auf unser Glück sondern auch auf unser Können vertrauen dürfen!

Stefanie Zerwas