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NRW-Klassen/4. Runde

Doppelheimkampf in der
NRW-Klasse

 

Am letzten
Sonntag spielte die Erste gegen den Ratinger SK und die Zweite gegen SG
Niederkassel. Konnte unsere Erste in Stamm antreten, musste für die Zweite
kurzfristig Ersatzspieler gesucht werden.

Die Erste
konnte durch Siege von Benedikt (kampflos) und Georg schnell in Führung
gelangen. Später konnte Kai durch seinen Sieg auf 3-0 erhöhen. In seiner Partie
baute er kontinuierlich Druck auf. Bei einem Tausch übersah sein Gegner eine
taktische Möglichkeit und stellte einen Turm ein, sodass dieser kurze Zeit
später aufgeben musste. Christoph hatte eine sehr geschlossene Stellung im
Königsinder erreicht. Beide Kontrahenten lavierten lange, doch keiner erlaubte
sich ein Fehler, sodass sich beide auf ein gerechtes Remis einigten. Somit
hatten wir eine angenehme 3,5-0,5-Führung. Mit Jaspers Remis hatten wir mindestens
einen Mannschaftspunkt sicher. In der Trompowski-Eröffnung, mit der er sich
auseinandersetzen musste, kannte er sich nicht gut aus. In seiner Partie war
nicht viel los, trotzdem stand er etwas schlechter. Da allerdings ein
Mannschaftssieg erkennbar war, einigten sich beide Spieler auf Remis. Den
Mannschaftssieg erreichte Jan Eric mit seinem Remis. In seiner Englischen
Eröffnung war nie viel los, erreichte aber eine bessere Stellung. Um den Mannschaftssieg
zu sichern, einigte auch er sich mit seinem Gegner auf Remis. Durch den Sieg
von Laurence wurden weitere Brettpunkte gesammelt. Im Schottischen Gambit
erreichte er kleine Vorteile. Diese konnte er immerweiter ausbauen, bis er im
Damenendspiel in ein gewonnenes Bauernendspiel abwickeln konnte. Nun spielte
nur noch Martin; in einem Turmendspiel mit jeweils einer Leichtfigur und gleich
vielen Bauern spielte er noch ein bisschen, über ein Remis kam er leider nie
hinaus.

Damit gewann
unsere Erste mit 6-2 und konnte weiter die Tabellenspitze behaupten.

 

Weitaus
schwerer hatte es unsere Zweite, die mit Adrian und Stephan kurzfristig zwei
Ersatzspieler einsetzen musste. Diese sollten aber die Zweite nicht
enttäuschen. Adrian hatte etwas Probleme in der Eröffnung und verlor 2 Bauern.
Schnell sah es auch aus, als ob er auf g2 Matt gesetzt werden würde, doch
unterschätzte sein Gegner einen Gegenangriff von Adrian. In diesem konnte er
seinen weitaus stärkeren Gegner Mattsetzen. Allerdings verlor Hansi relativ
schnell. In seiner Stellung hat er ein Überlastungsmotiv übersehen und musste
früh aufgeben. Somit stand es 1-1 und der Mannschaftskampf blieb weiter
spannend. Heiner opferte im frühen Mittelspiel eine Figur, um den gegnerischen
König im Zentrum festzuhalten. Die Stellung wurde sehr komplex und Heiner kam
früh in Zeitnot. Trotzdem schaffte er es, seine Stellung ins Remis abzuwickeln,
nach Auslassen von beidseitigen Möglichkeiten ein faires Ergebnis. Auch Lennart
opferte im Mittelspiel eine Figur für mehrere Bauern. Trotzdem fühlte er sich
in seiner Schlussstellung unwohl, sodass er mit seinem Gegner Remis
vereinbarte. Durch Thomas Kaufhold konnte die Zweite wieder in Führung
gelangen. Im Mittelspiel etwas zusammengedrückt, konnte er sich befreien und
Initiative gegen den gegnerischen König aufbauen. In dieser komplexen Stellung,
in der sein Gegner noch Zeitnot hatte, opferte dieser eine Figur. Thomas konnte
dies allerdings widerlegen und nach der Zeitkontrolle musste sein Gegner bald
aufgeben. Thomas Kubo konnte in seiner Partie nie gutes Figurenspiel erlangen,
sodass er immer etwas schlechter stand. Sein Gegner konnte seinen Vorteil
ausbauen, sodass Thomas aufgeben musste. Nun stand es 3-3 und es blieb immer
noch spannend. David hatte in seiner Stellung leichte strategische Nachteile –
musste er in einem Läuferendspiel mit einem schwachen e-Bauern spielen. Sein
Gegner fand den richtigen Plan und konnte seine Bauernmehrheit am Königsflügel
durchbrechen. Da Davids Läufer den gegnerischen h-Freibauern bewachen musste,
konnte sein Gegner am Damenflügel auf Vorteil spielen, sodass David kurze Zeit
später aufgeben musste. Nun stand es 3-4 und Stephan musste unbedingt gewinnen,
um wenigstens einen Mannschaftspunkt zu sichern. Stephan konnte im Mittelspiel
einen Bauern gewinnen und im später entstandenen Leichtfigurenendspiel musste
sein Gegner einen weiteren Bauern hergeben, weil sonst sein Läufer eingesperrt
gewesen wäre. Mit zwei Freibauern konnte Stephan seine Partie zum Schluss gewinnen.
Damit hieß es am Ende 4-4 und den 7. Tabellenplatz für die Zweite.