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24h-Rennen rund um Münster/Bericht

Münster (WN-Lokal vom 26.6.17)

Zehn Jahre gab es das Konzept, jetzt ist Schluss: Am Wochenende
fuhren Radler zum wohl letzten Mal „24 Stunden um die Promenade“. Es
fehlen Organisatoren.

Von Andreas Hasenkamp

Mit den Skulptur-Projekten war 2007 das Fahrrad-Event „ 24 Stunden um die Promenade“ gestartet – am Sonntag, nach genau zehn Jahren, endete es. Irgendwann sei es genug, hatte Markus Weweler, einer der Organisatoren, schon im Vorhinein angekündigt. Außerdem sei es schwierig, Nachfolger für die Organisation zu finden.

Diesmal starteten 26 Räder, insgesamt circa 100 Menschen in acht Teams, schätzt Markus Weweler. Zusammen mit Norbert Stegemann und Stefan Brandenberg war er für die Organisation verantwortlich.

Wie
viel sich doch verändert habe in Münster, meint Weweler, von der
Architektur bis zum Sicherheitsaufgebot am Send. Als sie starteten, da
wurde gerade der Lindenhof abgerissen. An gleicher Stelle startete die
Fahrt auch diesmal.

An die vier Stunden Regen bei der Premiere erinnern sich die Organisatoren.

„Es
hat auf jeden Fall viel Spaß gemacht“, zog Weweler ein kurzes Fazit.
„Die Teams wachsen richtig zusammen.“ Stegemann ergänzte: „Man hat ein
schönes Band geknüpft.“ Da seien Pannen hilfreich gewesen: „Man bastelt
zusammen.“

Ein Anliegen der drei war Entschleunigung, es ist kein Rennen. Die
drei Organisatoren boten eine Plattform, der jeder Sinn verleihen
konnte. Mal übernahm Unicef die Schirmherrschaft, mal sammelte man Geld
für einen Duchenne-Patienten.

Unser fleißigster Fahrer hält sprichwörtlich die Fahne hoch :

Das Basislager :

Geblitzt wurde bis in den frühen Morgen hinein :

Unsere (neue) Trutzburg ins rechte Licht gestellt :

Auf geht's zum Schlußakkord :

Mal eben den Kreisverkehr lahm gelegt :

Wer diese Veranstaltung seid 2007 (wir waren seid 2010 dabei) verpaßt hat, hat wirklich etwas versäumt...

 

Viele fuhren mehrfach mit. „Unsere
treuesten Seelen sind die vom Schachclub“, sagt Stegemann. Die meisten
radeln gerade, einer spielt auf einem der Schachbretter im Pagodenzelt

Was
so passiert in 24 Stunden, das will auch das „Team Endspurt“ erfahren.
Jan Helmig, Thorsten Heefling, Kerstin Weißbohn und Christina Stoll
waren oder sind alle am Schulzentrum Wolbeck. Für die letzte
24-Stunden-Aktion hatten sie sich unter falschem Namen angemeldet – um
Markus Weweler beim Finale zu überraschen.

Das Event schlechthin - letzte Auflage für immer !

Wer wollte schon immer mal 24h-Rennen, oder in Etappen, mit seinem Radl rund um die münst. Promenade absolvieren ?

Start ist am Samstag, den 24. JUni um 16 Uhr auf dem Gelände des ehem. Lindenhofes/Flohmarktwiese.

Wir grillen - radeln - spielen Schach - übernachten dort !!!

Die Sinnlosigkeit schlechthin - oder nicht ?

Die Weltkugel in Rotation halten - macht mit bei diesem tolles Erlebnis. Kommt spontan vorbei !

 

http://www.24h-promenade.de/