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Schach ist doch ein Glücksspiel - ein Bericht der Dritten

Das Schach ein Glückspiel ist wird wohl jeder Schachspieler bestreiten. Es geht doch um Strategie, Logik und Kombinationen! Beim vorgezogenen Spiel der Dritten gegen Gronau II sah man sich aber mit einer anderen Wirklichkeit konfrontiert.

Unglücklicherweise war die Terminplanung alles andere als optimal. Bei der Bezirksjugendeinzelmeisterschaft in Telgte nahmen gleich drei Stammspieler teil - Herzlichen Glückwunsch zu den ersten drei Plätzen! Dieter meldete sich einige Stunden vor Spielbeginn auch noch krankheitsbedingt ab.  Zum Glück punkteten auch die Ersatzspieler gegen die zum Glück doch insgesamt schwachen Gäste aus Gronau.

Gut angefangen hatte die Partie für Thilo, dessen Gegner ohne Not eine Figur einstellte und ihm so einen schnellen Punktgewinn bescherte. Weniger gut verlief aber die Begegnung von Fritz Zörn an Brett 5, der schnell in eine passive Stellung geriet und einem massiven Königsangriff nichts entgegenzusetzen hatte. Petra Hoffmann an Brett 7 brachte uns dann wieder in Führung. Ihrer massiven Bauernwalze im Zentrum konnte ihr Gegner nicht widerstehen. Werner Greßhoff an Brett 1 hatte das Glück, dass sein Gegner schon mit nur einem Minusbauern aufgab, keine Selbstverständlichkeit bei diesem Mannschaftskampf. Thomas Schlagheck und Stephan Lütke-Glanemann sicherten mit ihren Remisen zumindest schon mal den ersten Mannschaftspunkt.

Das Glücksspiel des Tages bekamen wir an Brett 4 von Uwe Raddatz und Gegner geliefert. Nachdem Uwe in der Eröffnung eine Qualität und einige Bauern völlig ohne Kompensation eingebüßt hatte und der Gegner dann auch noch eine gute Druckstellung nicht verwerten konnte, hatte Uwe das Glück, nun seinerseits die schwarzen König durch Kreuzfesselungen am Brettrand zu halten und eroberte einen Bauern nach dem anderen. Als er aber eine Fesselung übersah, die zum direkten Sieg geführt hätte, nutzte sein Gegner die Gunst der Stunde und trieb einen Bauern zur Umwandlung. Nach weiteren diversen Ungenauigkeiten gelang ihm dann das Kunststück, Uwe in der Brettmitte matt zu setzen! Zu unserem Glück allerdings war Klaus Wingenfeld seinem Gegner doch deutlich überlegen. Der ließ sich jedoch auch durch eine Minusfigur nicht davon abhalten, eine sicher verlorene Partie noch einige Stunden weiter zu spielen.