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SK 32 III - SF Beelen

Dank des Sieges von Telgte gegen Nienberge sind wir der Tabellenspitze etwas näher gerückt. Hätten wir auch noch selber gewonnen, wäre es sogar noch näher gewesen.

Nach ca. 1,5 Stunden Spielzeit hätte wohl niemand die Einzelergebnisseanhand der Stellungen soabsehen können. An Brett 1 bei Jan gegen Winfried Hanewinkel war die Stellung ausgeglichen nach ruhigem Eröffnungsverlauf. Bei meiner Partie an Brett 2 gegen Dieter Hofene sah es ähnlich aus. Thilo an Brett 3 hatte seinen Gegner Ralf Merkentrup überspielt und sammelte erste Früchte ein. Klaus war an Brett 4 gegen Martin Hanewinkel ebenfalls gut aus den Startlöchern gekommen. An Brett 5 hatte Philipp gegen Volkmar Kohkemper eine Druckstellung aufgebaut und an Brett 6 hatte Julius gegen Thomas Wältermann bereits etwas Vorteil. Thomas Bleier sah gegen Uwe Raddatz an Brett 7 kein Land. Gegen den nominell stärksten Beelener Dr. Frank Wältermann verteidigte sich Reinhard zäh an Brett 8.

Um so überraschender kam die Niederlage von Thilo, der seinem Gegner eine Mattkombination erlaubte.  Ebenfalls überraschend opferte Winfried Hanewinkel an Brett 1 eine Figur, um Jans Königsstellung zu öffnen. So ganz geheuer war im das wohl selbst nicht, denn sicherheitshalber wurde dieses Opfer von einem Remisangebot begleitet. Dank cooler Verteidigung von Jan, der die sich nun geöffneten Linien selbst zunutze machte, indem er seinerseits mit sämtlichen Schwerfiguren über die weiße Königsstellung herfiel, war der volle Punkt schnell eingefahren.Weitere Erfolgsmeldungen kamen von Julius (sorry, die Partie habe ich nicht so genau verfolgt) und von Uwe, dessen Gegner das wohl unvermeidliche Resultat lange verschleppte.

Klaus konnte sich derweil ein Bild von der Durchschlagskraft eines typischen sizilianischen Minoritätsangriffs machen. Seine Stellung war vollständig gekippt und so musste er bald die Segel streichen. Durch verfrühte Aktivität hatte ich mir einen Freibauern auf der sechsten Reihe verschafft, der sich allerdings als zum Tode geweihter Schwächling heraus stellte. Philipp überzog seine Angriffsbemühungen in Zeitnot und musste kurz darauf aufgeben. Derweil verteidigte sich Reinhard weiter zäh gegen die Angriffsbemühungen seines Kontrahenten.

Zu meinem und zum Glück der Mannschaft kassierte mein  Gegner meinen Freibauern in einem für ihn äußerst ungünstigen Moment. Er übersah ein Zwischenschach und büßte eine Figur ein. Nach langem Kampf verlor Reinhard am Ende dann doch, die Aktivität der schwarzen Figuren war einfach zu groß.

Und so endete ein hart umkämpfter Mannschaftskampf mit einem leistungsgerechten 4:4. Nur dass die jeweiligen Punkte meistens nicht da zustande kamen, wo man sie erwartet hätte...