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Vorbericht SK 32 I

Wieder im Schachlande !
Nach dem Abenteuer und doch deutlichen Abstieg aus der 2. Schachbundesliga West (dieser vierte Teil der Zweitligen soll so stark sein wie das untere Drittel der 1. Liga !) ist man wieder in der NRW-Liga angekommen. Zwar wird im Oberhaus auch nur mit Wasser gekocht, aber mit einer höheren Schlagzahl. So mancher Schachfreund mit geringer Punkeausbeute mußte dies bezeugen.
Der Kader ist nicht so festgezogen wie in der 2. Liga, es können aus unteren Mannschaften auch Ersatzspieler gezogen werden. Doch geht man mit einem Dutzend fester Spieler in die neue Saison.
Gewohnt das holländische Trio Cuijpers/Kuijf/Bosboom als Speerspitze, die schon so lange dabei sind, daß sie "Gefahr" gehen, schon bald eingebürgert zu werden. Nicht mehr dabei ist der Großmeister Karel van der Weide, der sich mehr ins bürgerliche Leben zurück gezogen hat und nicht mehr so oft Figuren ziehen möchte. Auch Stefan Bücker ging in die Ferne, um mehr Einzelturniere zu spielen und seiner Spezialschachzeitschrift "Kaissiber" zu widmen.
Im 2. Rückkehrerjahr erhofft sich Rene Libeau, in Jugendzeiten aus der Rats-Schach AG entsprungen, mehr Punkte zu sammeln. Guido Dermann's Einsatz erhofft man sich auch öfters, da er Webmaster einer Münster Homepage ist und beruflich auch angespannt ist. Guntram Hainke aus Ostwesfalen konnte leider in seinem ersten SK-Jahr nicht den Abstieg verhindern. Neu dagegen ist Peter Bolwerk. Nach Abstieg aus der NRW-Liga und Auflösung vom SK Gescher I kam er rüber - endlich ist das NL-Quartett wieder komplett, hofft so mancher ! Christoph Kamp, Martin Molinaroli (kam hoch von der Zweiten) und Georg Rott als solider Unterbau läßt auf manche Punkte hoffen. Daniel Korth noch als Punktebester aus dem Zweitligajahr hatte seinen Platz sicher in der Neubesetzung. Dr. Kai Wolter rundet das Bild der kompakten Mannschaft ab.
Als Saisonziel läßt sich ein gesicherter Mittelplatz definieren, alles andere ist unsinnig. Es kommt natürlich darauf an, wie man selber bzw. der Gegner immer seine Spitzenkräfte einsetzt.
Anfragen von ausländischen Meisterspielern gab es zuhauf, dieses Dilemma aus anderen münst. Sportarten ist allgegenwärtig. Man möchte lieber Spielern aus der Stadt und Region einsetzen, anstatt "Fremdkörper" zu installieren.
Los geht es am 20.09.09 in Köln bei den Kölnern Schachfreunden (KKS), mit denen schon über Jahren in verschieden Ligen die Figuren gekreuzt wurden.