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SK 32 II / Spielleiterentscheidung

Zu der unten geschilderten letzten Partie gibt es eine SL-Entscheidung :

Da Rainer Janning die Endstellung nach der Reklamation nicht aufgeschrieben hat und beide nicht unterzeichnet haben, ist die Reklamation damit nicht korrekt. Somit hat die Zweite den Kampf mit 6 : 2 gewonnen.

Harter Kampf
Nach dem gelungenen Auftakt zur Verbandsliga (deutliche Revanche gegen Saerbeck ) empfing die Zweite die Steinfurter, die eine deutliche stärkere Gegenwehr zeigten. Wer nach drei Runden in den Turniersaal blickte, konnte an acht Brettern angespannte Spieler beobachten. Dies war insofern leicht überraschend, als dass unsere Reserve-Erste in ungewöhnlich guter Aufstellung antrat, Steinfurt hingegen geschwächt.
SK Münster II5.5 : 2.5SC Steinfurt 1
1 Emunds,Hans Georg(2070-172) Remis (108) Freitag,Julia(2087-29)
2 Chilla,Jan Eric(2149-52) 1-0 Klein,Björn(1921-58)
3 Müschenich,Stefan,Dr.(2097-57) Remis Grälken,Matthias(2026-92)
4 Ratkovitch,Dimitri(2124-49) 1-0  Zhegalin,Evgeniy(1877-12)
5(1034) Davenport,Darcy(2076-49) Remis  Janning,Rainer(1913-52)
6(1048) Kammers,Heribert(2020-46) 1-0 Wessel,Johannes(1841-59)
7(628) Niermann,Rainer(1969-120) 0-1  Raue,Thorsten(1843-22)
8(1055) Sommerhoff,Dominic(1986-59) 1-0 Amirezashvili,Maia(1670-12)
In ihren ersten Einsätzen für den SK32 konnten Heribert Kammers und Dominic Sommerhoff gleich punkten. Heribert saß dabei ganz cool den königsindischen Angriff seines jungen Steinfurter Gegners aus: das Figurenopfer wurde dankend entgegen genommen und der Angriff abgewehrt. Auch Dominic gab seine Dame für zwei aktive Türme, woraufhin Maia unter Druck und Zeitknappheit die Partie verdarb. Rainer Niermann hingegen wollte nicht wahrhaben, dass er seinen Vorteil vergeben hatte und vermied das Remis – um unmittelbar zu verlieren. Vor der Zeitnot teilte dann noch Stefan Münschenich die Punkte. Der Zwischenstand von 2,5 : 1,5 ließ uns angesichts der anderen Stellungen hier aber schon auf den Teamsieg hoffen.
Eine Herzschlag-Zeitnot bot Dimitri Ratkovitch. Mit nur noch Sekunden auf der Uhr verschärfte er immer weiter. Matt und Gegenmatt drohte, Türme hingen, alles schien möglich. Und in der Tat zeigte Dimitri nachher, dass sein Gegner durchaus hätte gewinnen können. Aber nachdem Dimitri in letzter Sekunde (dies ist nicht übertrieben) die Zeitkontrolle geschafft, lichtete sich der Rauch und sein Sieg stand fest. Hansi Emunds hingegen kam in Zeitnot aus guter Stellung doch noch in einen der gefürchteten Königsangriffs von Julia Freitag und musste die Punkteteilung akzeptieren.
Der Sieg von Jan-Eric Chilla war nur einen Zug lang gefährdet, im Großen und Ganzen hat er seinen Gegner kla r beherrscht und konnte einen Punkt zum 5 : 2 Zwischenstand beisteuern. Somit richteten sich in der zweiten Zeitnot alle Blicke auf die verbliebene Partien von Darcy Davenport gegen den Steinfurter Mannschaftsführer Rainer Janning. Darcy stand durchgehend auf Gewinn, um dann in Zeitnot unglücklich abzuwickeln: aus einem Läuferendspiel vier gegen zwei Bauern wurde eines zwei gegen null Bauern, bei dem Rainer Janning aber direkt seinen Läufern gegen die Bauernkette opfern konnte. Darcy lehnte das Opfer ab, um dann mit einem Mehrbauern eine Stellung Ke4, Ld4 gegen seinen Kg2, Lg3 und Bf2 auf Gewinn zu spielen.  Nach einiger Zeit reklamierte der Steinfurter MF Remis nach 10.2, woraufhin Rainer Niermann als Mannschaftsführer um das Weiterspielen bat. Es folgten 20 Züge, in denen Darcy zwar Gewinnversuche zeigte, der Gegner diese jedoch immer korrekt beantwortete. Nachdem Rainer Jannings Platte fiel (Darcy hatte noch sechs Sekunden) entschied Rainer Niermann, dass in dieser Stellung kein Gewinn mehr möglich sei und erkannte die Steinfurter Remisreklamation an.
Darcy ist damit nicht einverstanden, weswegen wir den Fall dem Spielleiter noch einmal vortragen. Die aufgeheizte Atmosphäre am Schluss führte zu mancher Überreaktion der Steinfurter, die Darcys Ärger erklären können.