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SK 32 III, Runde 3

Die Chancen (fast) konsequent nutzend hat die 3. Mannschaft in der 3. Runde endlich den ersten Sieg verbuchen können und die gastgebenden Schachfreunde Telgte in den Abstiegsstrudel gestoßen.

Recht ereignisarm trennten sich an Brett 8 Uwe Raddatz und Werner Dieckmann friedlich mit einem Remis. Schon mehr los war bei der Partie von Philipp Gottkehaskamp gegen Axel Junker an Brett 5. In hoher Zeitnot versuchte Junker seinen Könisgangriff mit einem Figurenopfer in die Erfolgsspur zu hieven. Philipp konterte und war seinerseits mit einem Rückopfer erfolgreicher. Weniger erfolgreich agierte Julius Virnyi an Brett 3 gegen einen erfahrenen Willi Kuhlenbäumer. Einem direkten Königsangriff, im Königsinder eine gefährliche Sache, hatte Julius nichts entgegen zu setzen und musste die Segel streichen. Ein schneller Bauerngewinngelang Werner Greßhoff an Brett 4 gegen Alfred Kuhlenbäumer. Dieser Mehrbauer wollte aber so richtig nichts mit der Entscheidung zu tun haben. Nachdem der Telgter Spieler die ganze Partie über wachsendem Druck ausgesetzt war, unterlief ihm beim Übergang ins Endspiel dann doch ein entscheidender Fehler. Der gute SK-Springer siegte in der Folge mühelos gegen einen schlechten Telgter Läufer.

Andre Overesch entwickelt ein großes Talent sich aus schlechten Stellungen zu retten, diesmal zu bestaunen an Brett 2 mit Schwarz gegen Martin Lodde. Bis zur Zeitnotphase verschlechterte sich seine Stellung langsam aber sicher bis sein Gegner im Blitzen die Übersicht und den Faden verlor. Das Remis war für Telgte nicht mehr zu verkraften. Das genaue Gegenstück dazu sah man an Brett 6, wo Klaus Wingenfeld seinem Gegner überzeugend demonstrierte, warum man mit unrochiertem König nicht auf Raubzug geht. Die Beute machte dann allerdings Klaus in Gestalt eines Turme. Das dieser Vorteil nur zum Remis gereicht hat liegt leider daran, dass Klaus einem Fesselungstrick zum Opfer fiel.

Lange ums Remis kämpfen musste Martin Busch an Brett 1 gegen Josef Muth. Das hätte er auch einfacher haben können, bot dieser doch schon nach fünf (!) Zügen Remis an. Allerdings hätte man dann verpasst, wie Martin, schon stark unter Druck geraten, mit einem phantasievollen Bauernopfer für ausreichendes Gegenspiel sorgte. Die zwischenzeitlich zwei Mehrbauern reichten letztlich nicht für einen Sieg aus.

Beim Stand von 4:3 für den SK kämpfte Dr. Esser lange gegen Thilo Küssner um einen Sieg und einen Mannschaftspunkt. Dieser ließ allerdings nichts anbrennen. Letztlich sicher führte er einen Bauern Zug um Zug zur Umwandlung und steuerte den letzten Punkt zum auch in dieser Höhe verdienten 5:3 Erfolg in Telgte bei.