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„Quo Vadis“ 1. Mannschaft ?

„Quo Vadis“ 1. Mannschaft (Bericht von Martin Molinaroli) Mit einem guten Punktepolster und Wunsch nach noch mehr davon, trat die erste Mannschaft des SK am 22.11 im ersten Heimkampf im Studieninstitut im Oberligakampf gegen den SV Castrop Rauxel an. Zur Chancenverbes-serung waren Frans und Manuel aus den Niederlanden angereist (Christoph und Kai pausierten). An diese Spitzenbrettern kam es dann auch zu einem rein niederländische Duell, da auch der SV Castrop hier mit zwei starken, niederländischen Spieler vertreten war. An den beiden Spitzenbrettern entwickelte sich ein ausgeglichener Kampf, welcher folgerichtig in zwei Remisen mündete.

Am 5 Brett führte Peter mit den schwarzen Steinen eine sizilianische Partie in der seine Grossmeistern Bianca Muhren mit einem taktischen Bauernvorstoss im Zentrum Peters Stellung einschnürte. Plötzlich fielen überall gegenerische Figuren ein und auch der Versuch in Zeitnot im Trüben zu Fischen fruchtete nichts mehr, 1:2 gegen uns.

Dies machte uns noch nicht Bange, denn zumindest bei Daniel und Guntram sah es sehr vielversprechend aus, während bei Georg Ungemach drohte.

An Brett 3 sah man Renè in einer für ihn ungewöhnlichen Eröffung, er hatte sich, wohl in Würdigung der ganzen niederländischen Spieler, auf den Stonewall in der holländischen Eröffnung eingelassen. Der Gegner stand etwas schlechter, beendete die Partie aber durch ein Übersehen, welches ihm einen Bauer und die Partie kostete. 2:2.

Zu diesem Zeitpunkt konnte man langsam anfangen zu rechnen. Guntram’s Partie war immer noch gut, meine ungefähr ausgeglichen, Georg’s verloren und Daniel’s fast gewonnen. Also hätte es immer noch einen knappen Sieg geben können…..

Aber der Gegner von Guntram verteidigte sich zäh und Guntram gelang es nicht, seine einzige passive Figur zu aktivieren, so dass der Gegner die Partie halten konnte. Bei Georg realisierte sich inzwischen die Null, er hatte sich einen Doppelbauern am Damenflügel machen lassen, von denen er einen verlor.

Nachträgliche Analysen zeigten aber, dass er nicht so chancenlos hätte verlieren müssen. Damit stand es 2,5:3,5.

Nach gut 5 Stunden Spielzeit gingen dann ziemlich zeitgleich die Partien von Daniel und mir zuende. Daniel wickelte mit einer „petite combinaison“ in ein gewonnenes Endspiel über- Herzlichen Glückwunsch, für mich die spannendeste Partie des Tages.

Meine Partie war inzwischen Todremis, damit endetet der spannende Mannschaftkampf 4:4. (SK jetzt Platz 5 von 10 der Tabelle)„Quo Vadis“ 1. Mannschaft  war die Frage beim gemeinsamen Abendessen, Aufstieg, Mittelfeld oder Abstieg ? Nun zumindest über den Abstieg sollten wir uns keine allzuernste Sorgen machen müssen, alles andere wird man in im folgenden Spiel (20.12. gegen Katernberg, 2. Platz der Tabelle) sehen.

Im übrigen würden sich die Spieler natürlich über jedwediges „Daumendrücken“ von Fans und Schaulustigen freuen, die Besucher-resonanz war doch recht mau, eigentlich Schade, denn zu Sehen gab es genug. Also auf geht’s Schachfans, der nächste Heimkampf ist am 10.01. im Studieninstitut gegen Bielefeld !

Gut Holz!Martin