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SK V., Bezirksliga, Runde 3

SK Münster 32 V. - ASV Senden I. 4 : 4

Der erste Punktgewinn

1. Markus Hirnstein - Jannik Sundorf 1 : 0
2. Arne Wiltschut - Ulrich Wehling 1 : 0
3. Andreas Kuhr - Thomas Schlagheck 0 : 1
4. Daniel Matern - Wolf-Dieter Raschke 0 : 1
5. Dieter Henke - Dr. Johannes Arndt remis
6. Jörg-Frieder Deppe - Meinhard Sobel 0 : 1
7.  Jan Wiltschut - Rolf Redemann 1 : 0
8. Holger Schlegel - Ernst-Theo Goebel remis

 

Nach zwei Niederlagen gelang uns in der dritten Runde mit dem hart erkämpften Mannschaftsremis beim Aufsteiger ASV Senden ein bescheidener Anfang  bei der Sammlung der zum Klassenerhalt notwendigen Punkte. Beide Mannschaften traten mit Ersatz an. Während bei uns die Schachfreunde der Bretter 1 bis 3 und 7 fehlten, waren es bei unseren Gastgebern die Bretter 2, 4 und ebenfalls 7.

Jannik Sundorf verlor in hochgradiger Zeitnot einen zweiten Bauern und gab auf. Der Angriff von Markus Hirnstein am Königsflügel hatte sich als stärker als der von Jannik am anderen Flügel erwiesen. Ulrich Wehling rieß in gleichwertiger Position leider der Geduldsfaden. Er provozierte einen Abtausch, der ihn die Qualität und letztlich die Partie kostete. Andreas Kuhr gab zwei Leichtfiguren für einen Turm. Den folgenden Damenangriff wies Thomas Schlagheck mit der Beweglichkeit seiner Leichtfiguren ab und Andreas kapitulierte, bevor er die Qualität verlor. Wolf-Dieter Raschke investierte (zu)viel Zeit in eine überlegene Position. Daniel Matern ließ sich von der gegnerischen Zeitnot anstecken und entschied mit einem Figureneinsteller die Partie.

Vor mehr als fünfundzwanzig Jahren gewann Meinhard Sobel das Endspiel um einen Bezirkspokal gegen Jörg-Frieder Deppe. Und auch diesmal behielt Meinhard mit seinem ruhigen positionellen Spiel die Oberhand. Rolf Redemann agierte etwas unglücklich und Jan Wiltschut widerlegte gekonnt seinen Partieaufbau. In einem Endspiel mit gleichfarbigen Läufern konnte ich meinen Mehrbauern am Damenflügel nicht verwerten und einigte mich mit Holger Schlegel auf ein leistungsgerechtes Remis. Die Entscheidung über den Ausgang des Mannschaftskampfes fiel kurz vor 21 Uhr an Brett 5. Johannes Arndt rettete uns in einem Damenendspiel nach dem Verlust einer Figur den Mannschaftspunkt mit einem weit vorgedrungenen Freibauern, der die Partie nach 59 Zügen in einem labilen Gleichgewicht hielt.

Unsere Schachfreunde in Senden verfügen mit dem neuen Sportheim ihres Klubs jetzt über eine sehr schöne, komfortable Spielstätte, zu denen man ihnen nur gratulieren kann. Sie haben dem Schachleben des ASV einen merklichen Auftrieb gegeben, der mit dem Aufstieg in die höchste Klasse des Bezirks erste Früchte trägt.