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SK 32 III, Runde 7/mit Partie vom Spitzenbrett

Die kommenierte Partie am Spitzenbrett als Anhang!

Nach einer längeren Berichtslücke, die 5. Runde spielen wir am 27.2. und nach einen Bericht für die 6. Runde Konnte ich leider auch nicht liefern, weil ich frustrationsbedingt nach meiner 4. Niederlage in Folge das Spiellokal recht schnell verließ.

Die 7. Runde verlief alles in allem weitaus erfreulicher als die letzte. Das lag wohl auch daran, dass wir in der 6. Runde gegen den in Bestbesetzung antretenden Tabellenführer aus Ochtrup ohne unsere beiden Spitzenbretter spielten. Diesmal waren wir in Bestbesetzung und traten beim bis dahin punktfreien Tabellenletzten aus Beelen an. Das blieb dann ja auch so.

1.

Winfried Hanewinkel

--

Martin Busch

0: 1

2.

Dieter Hofene

--

André Overesch

0: 1

3.

Martin Hanewinkel

--

Julius Virnyi

1: 0

4.

Thomas Waltermann

--

Werner Greßhoff

remis

5.

Ralf Merkentrup

--

Robin Eiersbrock

0: 1

6.

Werner Hofene

--

Philipp Gottkehaskamp

0: 1

7.

Bernhard Schemmann

--

Klaus Wingenfeld

1: 0

8.

Rudolf Radinger

--

Uwe Raddatz

0: 1

Am ersten Brett erspielte sich Martin eine Druckstellung gegen einen äußerst soliden Skandinavier. Statt sich auf die Sicherung Allerdings Waden Königs zu konzentrieren, frass der Schwarze aber bereitwillig Martin's Bauernopfer und erlaubte damit einen frontalen Königsangriff, den er letztendlich nur durch Rückopfer in ein verlorenes Endspiel abwehren konnte. André's Stellung sah über lange Zeit ausgeglichen aus. In der Zeitnotphase wurde es erst unübersichtlich, dann Gewann André einen Bauern und startete mit seinen Schwerfiguren einen Königsangriff, der mit einer unparierbaren Mattdrohung die Partie erfolgreich abschloß.

Ein folgenschwerer Denkfehler Julius kostete den Sieg in einer spannenden Angriffspartie. Mit Weiß überspielte er Martin Hanewinkels Benoni, und opferte und Figur Turm für einen Mattangriff übersah Ende, dass. .. es gab kein Matt, Sondern das er nur sein geopfertes Material samt Zinsen zurück bekommen hätte. An Brett 4 schluderte Werner schon in der Eröffnung ein wenig, konnte dann über ein Qualitätsopfer aber doch schnell ausgleichen. Die Stellung hätte man sicher noch weiter spielen können, und aber der Gegner bot Remis Weil nur noch ca. 1 / 2 Die Bedenkzeit für die restlichen25 Züge übrig blieb,  akzeptierte er.

Robin spielte gegen einen sehr vorischtig agierenden Ralf Merkentrup. Als dieser eine Qualität einsackte, blieb seine Stellung schon so schlecht, dass.. .. sein König von Robin quer über das Brett getrieben wurde. Bis zum bitteren Ende ... Philipp geriet in ein sehr passives Mittelspiel. Sein Gegner allerdings fand kein geeignetes Mittel, um die schwarze Stellung zu knacken. Am Ende agierte Philipp im Endspiel einfach besser und gewann.

Am siebten Brett übersah gegen Klaus Bernhard Schemmann einen Konter und musste mühselig einen Doppelbauern auf der e-Linie verteidigen. Dies ging eine ganze Weile recht gut, beim Übergang ins Endspiel büßte er dann aber doch einen Bauern ein und hatte zudem mit dem Nachteil zu kämpfen, dass.. .. sein Gegner mit Läufer gegen Springer auch noch die bessere Leichtfigur auf dem Brett hatte. Sein König wurde geschickt in eine passive Stellung manövriert, dass.. .. so der Springer ganz allein gegen König und zwei Bauern den anderen Flügel verteidigen musste. Als abzusehen war, dass es so nicht länger gutgehen konnte, gab Klaus schliesslich auf.

Uwe geriet mit Schwarz sein Pirc gar nicht gut und so blieb er mit seinem König in der Brettmitte hängen. Zu seinem Glück holte sein Gegner aus seinem Angriff außer einem Mehrbauern aber nichts heraus, der in einem Turmendspiel zudem auch noch schwer zu verwerten war. Mit zunehmender Spieldauer und schwindender Bedenkzeit wurde Weiß immer nervöser, stellte zunachst seinen Mehrbauern ein und landete schliesslich in einer  Remisstellung, inzwischen aber mit einem Bauern weniger! Uwe trieb den Bauern immer weiter nach vorne, und bis sein Gegner letztlich den Faden verlor die Partie.

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Microsoft Word - Schach Verbandsklasse B Partie Busch vs Hanewinkel 20 02 2010.pdf35.04 KB