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SK 32 III, Runde 5

Nanu, zwei Spielberichte von der dritten innerhalb einer Woche? Und noch dazu aus einer längst vergangenen und vergessenen Runde? Ja! Wir haben endlich unsere Partie in Emsdetten nachgeholt, die Anfang Januar noch wegen Schneechaos ausgefallen war. Inzwischen ist der Dauerschnee in trüben Dauerregen übergegangen, aber gestern lachte uns zwar nicht die Sonne aber dafür Fortuna.

 

1.

Thomas Lemli

--

Martin Busch

remis

2.

Mona Goihl

--

André Overesch

0: 1

3.

Thomas
Lücke

--

Julius Virnyi

remis

4.

Willi
Colmer

--

Werner Greßhoff

remis

5.

Matthias Dieks

--

Robin Eiersbrock

0: 1

6.

Andreas Nöring

--

Philipp Gottkehaskamp

remis

7.

Herbert Goihl

--

Klaus Wingenfeld

0: 1

8.

Reinhard Muhmann

--

Uwe Raddatz

remis

Man sollte meinen, bei einem so klaren Erfolg musste Fortuna gar nicht eingreifen, aber ganz so deutlich, wie das 5,5:2,5 aussieht war es am Ende nicht. Vor allem bei André an Brett 2, da hätte ein Lächeln von Fortuna sicher auch nicht mehr weiter geholfen.

Über die Remisen von Julius, Werner und Uwe gibt es gar nicht so viel zu berichten. Nichts los auf dem Brett wäre fast schon übertrieben. Vielleicht, hätte sich Julius sein Läuferpaar erhalten, wäre er mit ein wenig Vorteil aus der Eröffnung gekommen. Und bei dem Stichwort Eröffnung kann man von Werners Partie vielleicht noch berichten, dass bei einem Blick ins Theoriebuch, selbstverständlich nach der Partie; harauskam, dass alles schon mal bis zum 18. Zug dagewesen ist. Danach folgte dann der Generalabtausch und der Friedensschluss.

Zumindest gelächelt hat Fortuna bei Klaus an Brett 7. Der Emsdettener übersah einen Springerausfall und musste einen Einschlag auf f7 akzeptieren. Der Rest der Partie war für Klaus dann nicht mehr so mühevoll und führte zu einem Zwischenstand von 2,5:1,5. Zu diesem Zeitpunkt war der Vorsprung auch bitter nötig: leichten Vorteilen bei Martin an Brett 1 standen André's klare Verluststellung, eine zumindest verdächtige Stellung von Robin und eine unklare Position von Philipp gegenüber. Und dann kam die Zeitnotphase und Fortuna lachte!

Zunächst verdarb Robins Gegner Zug um Zug seinen Vorteil und geriet in ein verlorenes Turmendspiel (ja, das gibt es wirklich!). Philipp's Stellung wurde trotz allem immer sicherer zu einem Remisendspiel und bei André tat sich zu diesem Zeitpunkt noch nichts. Martin's Gegner bot Remis an. Er dachte noch darüber nach, als an Brett 2 unsere klare Null durch ein (leicht zu parierendes) Damenopfer zu einem vollen Punkt mutierte. 

Philipp suchte lange nach einem Gewinnweg, sah dann aber ein, dass mehr als ein halber Punkt nicht zu holen war. Ganz so einsichtig war Robin's Kontrahent unglücklicherweise nicht. Robin gewann zwar nach längerer Zeit seine Partie, verpasste dafür aber seinen Zug.