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SK V., Bezirksliga, Runde 6

SK Münster 32 V. - Indische Dame Münster II. 4,5 : 3,5

Fortsetzung der Erfolgsserie

1.

Siegfried Stuchlik

remis

Thomas Glotzbach

2.

Artur Matula

remis

Norbert Tenberge

3.

Jannik Sundorf

1 : 0

Gerd Knierim

4.

Ulrich Wehling

remis

Ulf Brambrink

5.

Thomas Schlagheck

0 : 1

Ludwig Albus

6.

Wolf-Dieter Raschke

1 : 0

Andreas Scholz

7.

Dr. Dieter Heckmann

1 : 0

Werner Kerkhoff

8.

Dr. Johannes Arndt

0 : 1

Hans-Dieter Janocha

Mit dem dritten Sieg hintereinander sind wir nun mit 7 : 5 Punkten Tabellendritter und mit vier Punkten Abstand zum vorletzten Platz unserem Ziel, in der Bezirksliga zu bleiben, recht nahe gekommen. Gegen eine starke Gastmannschaft gelang uns das dank einer vorzüglichen Mannschaftsleistung mit einer Spielzeit von 5,5 Stunden für die beiden längsten Partien.

Siegfried Stuchlik opferte in einer hochklassigen Partie die Qualität für zwei Bauern und bot Remis, als Thomas Glotzbach den weiteren Bauernvorstoß blockierte. Artur Matula gewann in der Eröffnung das Läuferpaar, konnte den Vorteil gegen die geschlossene Bauernstruktur von Norbert Tenberge jedoch nicht vergrößern und einigte sich mit ihm in ausgeglichener Stellung auf Remis, was angesichts einer DWZ-Konstellation von 1701 zu 1821 ein Erfolg war. Ulrich Wehling opferte in der Eröffnung einen Bauern gegen gutes Figurenspiel und trennte sich von Ulf Brambrink nach Rückeroberung des Bauern in ausgeglichener Stellung leistungsgerecht Remis. An den übrigen fünf Brettern wurden die Partien jeweils bis zur Entscheidung über Sieg oder Niederlage durchgekämpft, so dass es bis zum Schluss spannend blieb.

Johannes Arndt unterschätzte das Gegenspiel von Hans-Dieter Janocha am Damenflügel und musste trotz seines Mehrbauern am Königsflügel aufgeben, als er die Umwandlung eines Bauern nicht mehr verhindern konnte. Mit einem kühnen Bauernvorstoß ergriff Wolf-Dieter Raschke früh die Initiative und gewann schließlich sicher, weil Andreas Scholz seine Chance zu einem Gegenangriff nicht wahrnahm. Ludwig Albus, mit einer DWZ von 1884 der nominell stärkste Spieler auf Seiten unserer Gäste, sorgte gegen einen etwas unglücklich agierenden Thomas Schlagheck für die erneute Führung der Indischen Dame mit nunmehr 3,5 : 2,5. So blieb es dann auch lange Zeit, bis an den Brettern 3 und 7 unsere beiden nominell stärksten Schachfreunde nach sorgfältigem Spiel letztlich klar gewannen. Der aufstrebende junge Jannik Sundorf realisierte mit einer mich verblüffenden Gelassenheit seinen Mehrbauern in einem Läufer / Springerendspiel, indem er Gerd Knierim immer mehr in die Enge trieb und die Umwandlung eines Bauern erzwang. Dieter Heckmann bewies in seinem ersten Einsatz nach einer längeren Pause, dass er nichts von seiner Spielstärke eingebüßt hat. Der gute Werner Kerkhoff drang mit einem durch einen Springer gedeckten Freibauern bis auf die vorletzte Reihe vor, so dass Dieter die Qualität zurückgeben musste. Das verbleibende Turmendspiel mit 2 : 0 Bauern führte er dann sicher zum Gesamtsieg für unsere V.