Aktuelles

Wer ist online

Zur Zeit sind 0 Benutzer und 8 Gäste online.

Vorbericht SK 32 I/II

SK 32 als Nummer eins in die Saison

 
Münster - Ein gutes Omen? Mit der Setznummer eins geht der SK Münster 32 in die neun Runden der Schach-Oberliga. Freilich, so viel ist schon jetzt absolut sicher, am Saisonende wird hinter dem Rang der Münsteraner eine andere Ziffer stehen. Es droht sogar die große Rochade, von eins runter auf neun zu fallen. Das würde den Abstieg zur Folge haben.

„Die Saison wird sehr schwer für uns, die Abstiegsgefahr ist realistisch“, sagt SK-Spieler Christoph Kamp. Der Vorsitzende Thomas Schlagheck zieht verbal die gleiche Spielvariante. „Die Klasse halten, mehr steckt einfach nicht drin.“
Alles nur Zweckpessimismus? Mit Sicherheit nicht. Denn die Liga ist so stark wie noch nie zuvor. „In unserer Gruppe mischen in der neuen Saison gleich drei Absteiger aus der 2. Bundesliga mit“, gibt Schlagheck zu bedenken. „Darüber hinaus sind schwache Teams, die abgestiegen sind, durch recht starke Neulinge ersetzt worden,“ fügt Kamp hinzu. So stellt einer der Aufsteiger, Aufwärts Aachen, sogleich die nominell stärkste Formation. „Die würden auch in der 2. Liga eine gute Figur abgeben“, hält Schlagheck fest.

Der SK 32 wird die neun Runden mit unverändertem Personal bestreiten. Allein an der Rangfolge wurde geringfügig gefeilt. Am Spitzentisch wird erneut der Niederländer Frans Cuijpers die Figuren ziehen, dahinter seine Landsleute Marinus Kuijf und Manuel Bosboom. Es folgen Rene Libeau, Guntram Hainke, Martin Molinaroli, Georg Rott, Daniel Korth, Kai Wolter, Kamp und Peter Bollwerk. Weil Münster die Spitzenleute nur selektiv einsetzt, kommen alle elf Akteure regelmäßig an die Bretter.

Der SK-Zweiten ist der Sprung in die NRW-Klasse gelungen. Für sie geht es vom Papier her bloß ums nackte Überleben. Der Kader: Dermann, Emunds, Chilla, Müschenich, Davenport, Ratkovitsch, Wellen, Kammers, Borring, Niermann, Kaufhold, Sommerhoff und Pfannkuche.

Weil beide SK-Mannschaften jeweils an gleichem Ort und zur gleichen Ziel ihre Heimspiele austragen, ist für mehr Attraktivität gesorgt. Am kommenden Sonntag bekommt es in der Oberliga der SK 32 mit dem Godesberger SK zu tun, die zweite Mannschaft empfängt die Elberfelder SG. Im Studieninstitut werden die Uhren um 11 Uhr freigegeben.

VON PAVEL LANDAU Westf. Nachrichten vom 22.09.2010