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Bericht SK 32 I vom Sonntag

„Alte Freunde“

Am letzten Wochenende war es mal wieder soweit. Die erste Mannschaft des SK 32 durfte zuhause  gegen den Godersberger SK ran. Trotz des Einsatzes unserer beiden niederländischen Verstärkungen, Frans und Rini, waren wir elo-seitig klarer Underdog.Am Schnellsten war Kai fertig. Seine Friedfertigkeit mit Weiss (Remis nach 12 Zügen) überraschte schon ein wenig, zumal wir hier an einem der wenigen Bretter nicht im Elo-Nachteil waren.Renè an Brett 2 gegen gab sich in der katlanischen Eröffnung einer umfangreichen Analyse hin, die ihn viel Zeit kostete. Zunächst sah es stellungsmässig nach Ausgleich aus. Beim taktischen Fesselungsspiel hatte sein Gegner Thomas Jackelen aber etwas weiter gerechnet was zur Niederlage für uns führte.Georg hatte als Weisser einen Franzosen auf dem Brett bei der Schwarz kurzfristig einen Bauern gewann. Interessanterweise hatte Weiss mit Springer gegen Läufer trotzdem ein Stellungsplus. Im Endspielverlauf setzte Georg aber ungünstig fort und wurde dann mit einer Niederlage abgestraft.Guntram an Brett 4 spielte gegen Benoni. Beide Seiten standen in etwa gleichwertig und nach langem Spiel einigte man sich im Enspiel auf remis.Am Spitzenbrett spiele Frans gegen Grossmeister Likavsky. Auch hier war der Springer im Endspiel etwas stärker als Frans’ens Läufer. Eine unnötige Bauernschwächung führte im weiteren Spielverlauf zum Niedergang.

Unser zweiter Holländer, Rini spielte einen ruhige Partie in der sein Gegner bequem stand und in eigener Zeitnot mit einem Springerrückzug aufs Ausgangsfeld (b8) hätte gewinnen können. Die Zeitnot war aber so heftig, dass er schnell überfordert war und verlor.

Am längsten dauerten die Partien von Daniel und mir. Daniel konnte in leichter Bedrängnis das Leichtfigurenendspiel remisieren und ich gewann nach taktischem Einschlag in die weisse Stellung.Ergebnis damit eine knappe 3,5:4,5 Niederlage, ein Remis wäre möglich und nicht unverdient gewesen. Der nächste Kampf am 24.10 gegen den Aachener SV (ebenfalls in Münster) wird Aufsschluss geben, ob wir schon früh in der Saision um den Klassenerhalt fürchten müssen.Eine Lichtblick gab es aber noch, ein schönes 4:4 der zweiten Mannschaft gegen Elberfeld.Die parallele Austragung der Kämpfe der 1. und der 2. Mannschaft ist zwar ungünstig für die Ersatzmannstellung aber spannend für die Zuschauer – 16 interessante Partien gleichzeitig!Also auf geht’s Schachfans, am 24.10 gibt es  erneut die Möglichkeit im Studieninstitut (gegen den Aachener SV) Patzern und Meistern über die Schulter zu schauen. Euer Martin