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SK 32 III, Verbandsklasse A, Runde 3

Als unerwartet harter Knochen erwies sich unser Gast vom SK Dülmen am 3. Spieltag der Verbandsklasse. Am Ende hatten wir bei unserem hart umkämpften 4,5:3,5 aber doch genügend Biss, um dank eines Emsdettener Kantersieges gegen die SF Olfen die Tabellenführung zu erobern.

1.

Busch,Martin

--

Stegemann,Norbert

0:1

2.

Overesch,André

--

Bienhüls,Michael

1:0

3.

Greßhoff,Werner

--

Grund,Wolfgang

0:1

4.

Sundorf,Jannik

--

Voß,Albert

1:0

5.

Eiersbrock,Robin

--

Nolting,Bodo

1:0

6.

Virnyi,Julius

--

Liebing,Ingo

1:0

7.

Wingenfeld,Klaus

--

Eiersbrock,Marko

remis

8.

Gottkehaskamp,Philipp

--

Gehlen,Horst,Dr.

0:1

 

Begonnen hatte der Mannschaftskampf aber denkbar ungünstig. Meine Partie am dritten Brett endete nach zwei ausgelassenen Möglichkeiten schnell in einer desaströsen Stellung und war bereits nach ca. 3 Stunden Spielzeit verloren. An Brett 8 ließ sich Philipp schnell in eine passive Stellung drängen. Er musste seine Dame für zwei Türme opfern und noch einen Springer drauf legen, um seinen bis dahin völlig unbeteiligten Turm auf a1 zu retten. Klaus ging es am siebten Brett auch nicht viel besser, er hatte jedoch das Glück auf seiner Seite.
Sein Kontrahent wusste mit seinem fast entscheidenden Vorteil nichts anzufangen und willigte in ein Remis nach Zugwiederholung ein.

Nach 3,5 Stunden Spielzeit lagen wir 0,5:2,5 zurück und zu dieser Zeit sah es nicht so aus, als würde der Spieltag mit einem Sieg enden.
Martins Stellung an Brett 1 stand unter massivem Druck, André und Jannik hatten mal mehr Vorteil, mal keinen. Die Lichtblicke des Tages waren die Partien von Julius, der in einem furiosen Finale mit schönem Opferangriff den schwarzen König zur Strecke brachte. Robin hatte im Mittelspiel einen Bauern erobert. Sein Gegner suchte mit einem Mattangriff nach Kompensation, streckte aber nach einem zweiten Bauernverlust die Waffen.

Unterdessen befand sich Martin an Brett 1 in massiver Zeitnot und übersah deshalb wohl einen etwas überraschenden Figurengewinn, der den Partieverlauf auf den Kopf gestellt hätte. Er gab sich kurz darauf geschlagen, so dass die beiden letzten Partien von André und Jannik unbedingt gewonnen werden mussten.

Jannik ließ einen Konter zu, der es seinem Gegner erlaubte unter Turmopfer einen Bauern umzuwandeln. Mit der Dame konnte er aber nichts mehr anfangen, weil diese vom Rest des Brettes so abgeschnitten war, das Jannik in aller Ruhe zwei Züge später (ohne Turmopfer) ebenfalls umwandeln konnte. Ganz schön abgebrüht!

André wickelte seine Stellung in ein Endspiel mit Dame und schlechtem Läufer gegen Dame und gutem Springer ab, allerdings mit Mehrbauer. Um diesen zurück zu gewinnen, enfernte sein Gegenüber seine Dame von der wichtigen a1-h8-Diagonale, eine Entwicklung, die sich letzten Endes als fatal heraus stellte und den alles an allem äußerst glücklichen Mannschaftssieg sicher stellte.