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SK 32 I / Knapp am Protest vorbei

Bericht vom Mannschaftkampf der Ersten
SF Katernberg – SK MS 32  Martin Molinaroli 
„Knapp am Protest vorbei“ Viel vorgenommen hatte sich die 1. Mannschaft des SK’s im Auswärtskampf gegen die Schachfreunde Katernberg. Mit gutem Elovorteil erhofften wir uns ein erfolgreiches Wochenende. Leider waren die Spielbedingungen an der Grenze des Zumutbaren. Es wurde an sehr schmalen Tischen gespielt, die kam noch den Platz für die Ellenbogen gewährten. Ausserdem waren die flackernden defekten Energiesparleuchten – zumindest für mich so störend, dass ich den Platz wechseln mußte. Naja, „stressresistent“ muss man als Schachspieler halt sein, allerdings wurde diese Eigenschaft auf’s äusserste strapaziert. Dazu gleich mehr. Die erste Überraschung bereits bei der Meldung war, dass der Schiedsrichter durch Abwesenheit glänzte. Die Mannschaftführer einigten sich aber schnell darauf dies in Eigenregie zu erledigen - ein zulässiges Verfahren. Nach Beginn der Partien entwickelten sich die Eröffnungen und die angrenzende Mittelspiele „normal“ – bis auf die Partie von Guntram. Er hatte sich in einem geschlossenen Caro-Kann vorgenommen mittels Einstieg auf b2 den weissen Turm zu erobern. Vermutlich war dies sogar korrekt aber der Gegner umzingelte die Guntram’sche Dame einerseits und zum anderen inszenierte er einen ideenreichen Königsangriff. Um es gleich vorwegzunehmen, dies ist die Parties des Kampfes die es nachträglich zu analysieren gilt, Ergebnis leider zu unseren Ungunsten 0:1. Um nun auf die Überschrift dieses Artikels zurück zu kommen jetzt zu einem Ereignis welches ich noch nicht erlebt habe.  Und zwar war mir ein etwas eigenartiger Kiebitz des Schachkampfes aufgefallen, der mit kleinen Ohrhörern regelmässig zwischen Spielraum und Gastronomie wechselte. Nachdem ich sah, dass er sich dort mit einem Bekannten intensiv über einem Notebook in einer ausländischen Sprache unterhielt, war mein Mißtrauen geweckt. Ich fragte den Mannschaftführer von Katernberg, wer denn dieser eigenartige Vogel sei. „Der Vater von Jens Kotainy“ [dem Jungstar an Brett eins] sei er, war die Auskunft von Bernd Rosen, dem Mannschaftführer. Da Bernd dieses eigenartige Verhalten eines Spielerbetreuers offenbar selber unangenehm war,ermahnte er den Kiebitz die Ohrhörer abzunehmen und das Notebook abzubauen.  Ob auf diesem Notebook Schachstellungen aufgerufen wurden, konnte ich nicht prüfen, die Situation war auf alle Fälle unnötig zweideutig. Das Beste ereignete sich allerdings kurz danach, als ich mir ein Getränk aus der Gastronomie holen wollte, der Vater von dem Jungstar kam wild entbrannt auf mich zu gestukulierte und erzünte sich ob meines Verdachtes. Außerdem wollte er mich durch Festhalten daran hindern den Turnierraum zu betreten. Schockiert über dieses Verhaltens rieß ich mich los ging wieder zu meiner Partie. Leider hatte ich in diesem Moment keine Zeugen, sonst hätte es trotz des tadellosen Verhaltens der anderen Katernberger und insbesondere Bernd Rosen’s, den ich im übrigen sehr schätze, einen Protest gegeben. Wie ich mir im übrigen später erzählen lassen konnte, ist der Vater von Jens Kontainy in der Verangenheit häufiger durch dubioses Verhalten aufgefallen. Meine Mannschaftkameraden bekamen von diesem Vorfall glücklicherweise nichts mit undkonzentrieren sich auf Ihre Partien. Es sah auch alles zunächst ganz gut aus. Wir waren zwischenzeitlich mit 3,5 zu 1,5 in Führung gegangen,Guntram 0, Rini 1, Peter 1, Martin 1,  Daniel 0,5 Leider gingen die restlichen Partien nicht gut für uns aus. Rene hatte einen möglichen Vorteilgegen die Schachamazone Sarah Hoolt vergeben und verlor.  Und auch Georg verlor seine ordentliche Stellung gegen den Routenier Thomas Wessendorf. Jetzt wäre immer noch ein Sieg durch die, zugegebenermassen nicht ganz einfache, Gewinnstellung von  Frans (gegen das Jungtalent Kotainy) möglich gewesen. Doch diese ging auch nur Remis aus und so blieb uns die Genugtung leider versagt. Also wie im letzten Jahr nur ein unglückliches 4:4. Wir haben uns nun vorläufig im Mittelfeld festgesetzt aber am 19.12 kommt der nächste harte Brocken mit der SG Porz II auf uns zu. 
Über „Daumendrücken“ vor Ort würden wir uns kurz vor Weihnachten sehr freuen, es wird wieder ein Doppelkampf zusammen mit der Zweiten geben! 
So long….Euer Martin