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SK 32 III, Verbandsklasse A, Runde 4

Zu einem deutlichen Erfolg kam die Dritte bei ihrem Auswärtsspiel bei Nienberge II. Der sichere Sieg wurde am Ende leider etwas durch einen Mißklang getrübt.

 

1.

Schipke, Thorsten

--

Overesch, André

1:0

2.

Mantler, Heinrich

--

Greßhoff, Werner

0:1

3.

Melkert, Tim

--

Eiersbrock, Robin

0:1

4.

Scharlow, Siegmar

--

Virnyi, Julius

remis

5.

Dirks, Frank

--

Wingenfeld, Klaus

0:1

6.

Jörgensmann, Rolf

--

Gottkehaskamp, Philipp

0:1

7.

Vanoni, Werner

--


Kuessner, Thilo

?:?

8.

Hagemann, Lars

--

Roedig, Martin,Dr.

remis

Der Mannschaftskampf begann zunächst sehr ausgeglichen. Nach einem etwas ungewöhnlichen Eröffnungsverlauf verflachte die Stellung von Julius zusehends. Angesichts des bevorstehenden Generalabtausches einigten sich die beiden Kontrahenten an Brett 4 auf remis. Besser lief es für Philipp. Sein Gegner unterschätzte wohl eine Fesselung und verlor dauraufhin seinen Bauern auf h2. Mit einem Rückopfer öffnete Philipp die g-Linie und setzte die geschwächte weiße Königsstellung unter unangenehmen Druck. Weiß verschmähte den Übergang in ein schlechtes Endspiel mit Turm gegen zwei Leichtfiguren, die Alternative war aber noch deutlich schlechter und führte schnell zum Matt.

Klaus gelang es an Brett 5 den doch recht ungestümen Angriff seines Gegners auszukontern und mit seiner Dame direkt zum König vorzudringen. Dieser musste auswandern und sich mangels Bauern hinter seinen Figuren verschanzen. Durch eine Kreuzfesselung war Schwarz an Händen und Füßen gefesselt wehrlos dem weißen Angriff ausgesetzt und gab schließlich auf. Meine eigene Partie verlief recht ruhig. Die Damen waren schnell vom Brett und in letztendlich vollständig ausgeglichener Stellung bot mein Gegner remis. Als er jedoch danach seine Figuren immer weiter zurückzog baute ich zunächst einen großen Raumvorteil auf und konnte schließlich in einem Springerendspiel einen Bauern gewinnen. Eine letzte Unachstsamkeit führte dann zum Bauerndurchbruch und zum vollen Punkt.

Eine Niederlage musste André an Brett 1 hinnehmen. Er geriet in einen heftigen Angriff, wehrte sich aber lange Zeit verbissen gegen die drohende Niederlage. Bis zuletzt griff er tief in die Trickkiste und schaffte Gegendrohungen, allerdings ohne damit Erfolg zu haben. Unser Ersatzspieler an Brett 8, Dr. Roedig, zeigte eine überzeugende Vorstellung. Leider übersah er im Endspiel eine Springergabel, mit der er den gegnerischen Läufer hätte gewinnen können. In seinem Endspiel mit Spriger und Bauer gegen Läufer bemühte er sich lange Zeitum einen Gewinn, als sein Gegner mit wenigen verbliebenen Sekunden Spielzeit das Remis beantragte, willigte er jedoch ein, weil die Stellung technisch nicht mehr zu gewinnen war.

Den Siegpunkt steuerte Robin an Brett 3 bei. Aus einer recht unklaren Stellung heraus baute er einigen Druck auf und gewann letztlich einen Bauern. Im Endspiel konnte er anschließend noch einen zweiten Bauern einheimsen, postierte jedoch seine Figuren falsch, so dass die Stellung eigentlich eher remis als gewonnen war. Sein Gegner übersah jedoch eine Springergabel, die zum Abtausch der letzten Leichtfiguren führte.

Einen unangenehmen Nachgeschmack lieferte Thilo's Partie an Brett 7. Nach überstandener Zeitnot verschwand sein Gegner aus dem Spiellokal und tauchte ca. eine halbe Stunde später wieder auf. Er hatte noch ca. acht Minuten Zeit, als er, kurz davor einen Bauern zu verlieren, ebenfalls remis beantragte und das Spiellokal verließ. Da sich die Mannschaftsführer trotz klaren Regelverstoßes - man kann erst mit weniger als zwei Minuten Restzeit remis beantragen - nicht einigen konnten, liegt die Partie jetzt zur Entscheidung beim Spielleiter.