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SK 32 V., Bezirksliga, Runde 6

SK 32 Münster V. - SK Ostbevern/Westbevern II. 2,5 : 5,5

Schwach

 

SK Münster 32 V. - SK Ost-/westbevern II. 2,5 : 5,5
       
Siegfried Stuchlick - Norbert Schulte + -
Artur Matula - Thomas Berning 0 – 1
Thomas Schlagheck - Sebastian Sandmann 0 – 1
Dr. Wolfgang Thomas - Horst Högemann 1 – 0
Dr. Johannes Arndt - Markus Zimmermann 0 – 1
Meinhard Sobel - Dirk Pigulla 0,5 – 0,5
Ernst-Theo Goebel - Joachim Teriete 0 – 1
Steffen Hartmann - Christopher Hugenroth 0 – 1

 

Das Ergebnis ist schon eine große Enttäuschung, denn wir waren in fünf der sieben gespielten Partien nach den Wertungszahlen stärker besetzt. Unter Berücksichtigung des kampflosen Punktes, Norbert Schulte erkrankte leider kurzfristig, wäre ein umgekehrtes Ergebnis eigentlich "normal" gewesen. In meinen Augen hat das klare Resultat aber auch seine guten Seiten. Denn zum einen sind unsere Spiele spannender Sport, der seinen Reiz nicht zuletzt aus solchen Überraschungen bezieht und zum anderen hat nicht ein einzelner Schachfreund enttäuscht, sondern wir waren als Mannschaft in keiner guten Verfassung. Anzuerkennen gilt es aber auch die vorzügliche Leistung der Gastmannschaft, die nicht von ungefähr an der Tabellenspitze steht. Joachim Teriete zum Beispiel beeindruckte mich durch einen enormen Siegeswillen und gewann nach einem langen, spannenden Duell letztlich verdient.

Den einzigen Sieg für uns verbuchte Wolfgang Thomas, der einen schwächeren Zug von Horst Höggemann durch aktives Spiel gekonnt zu einem Bauerngewinn nutzte und sich diesen Vorteil nicht mehr nehmen ließ. Meinhard Sobel bemühte sich sehr, mehr als ein verdientes Remis nach langem Kampf war aber nicht "drin". Artur Matula büßte ich der Eröffnung einen Bauern ein und schaffte in der längsten Partie des Tages den Ausgleich nicht mehr. Thomas Schlagheck sah in einem passiven Spiel die Ursache für seine frühe Niederlage. Johannes Arndt und ich stellten in jeweils ausgeglichenen Stellungen die Qualität ein und konnten dann auch mit großem Einsatz unsere Partien nicht mehr retten. Steffen Hartmann, der dankenswerterweise kurzfristig bei uns einsprang, hatte nach etwa zwanzig Zügen eine Gewinnstellung, wurde dann zu sorglos und musste nach einem Figureneinsteller aufgeben. 

Fazit: Es kann nur besser werden und glücklicherweise haben wir schon am 5. März in Sendenhorst die nächste Gelegenheit zu beweisen, dass wir als Mannschaft das Gewinnen nicht verlernt haben. Positiv ist ferner, dass wir in den letzten drei Runden die Chance besitzen, den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu schaffen.