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SK V., Bezirksliga, Runde 1

SK Münster 32 V. - ASV Senden I. 3,5 : 4,5

 

1. Artur Matula 0 : 1 Markus Hirnstein
2. Ulrich Wehling 0 : 1 Arne Wiltschut
3. Dr. Wolfgang Thomas 0 : 1 Markus Ingelmann
4. Wolf-Dieter Raschke 1 : 0 Michael Meyer
5. Dr. Michael König remis Dieter Henke
6. Dr. Johannes Arndt 1 : 0 Daniel Matern
7. Dr. Dieter Heckmann 0 : 1 Andreas Kuhr
8. Meinhard -Sobel 1 : 0 Jan Wiltschut

 

Gewinnchancen nicht genutzt

Als ich um 19.40 Uhr das Studieninstitut betrat, stand es 3 : 0 für den SK V. Zwei Stunden später fuhr ich mit einer Spielberichtskarte nach Hause, auf der eine Niederlage quittiert ist. Damit blieben wir unserer schlechten Tradition treu, jeweils die erste Runde einer Saison zu verlieren.

Johannes Arndt, Wolf-Dieter Raschke und Meinhard Sobel hatten ihre Weißpartien klar gewonnen. Sie erspielten sich bereits in der Eröffnung dank der Passivität ihrer Kontrahenten Vorteile, gewannen "locker" Material und den vollen Punkt. Johannes Arndt krönte seinen stürmischen Angriff sogar nach nur zwei Stunden Spielzeit mit einem schönen Damenopfer. Dann kam es leider gleich an zwei Brettern knüppeldick, denn Ulrich Wehling und Dieter Heckmann errangen zwar durch gutes Positionsspiel Gewinnstellungen, verloren dann jedoch den Faden, stellten irritiert Material ein und gaben konsterniert auf. Wolfgang Thomas und Artur Matula kamen in ihren Schwarzpartien bereits früh ins Hintertreffen und kannten die verdienten Siege von Markus Hirnstein bzw. Markus Ingelmann sportlich an. Hoffnung auf wenigstens den Gewinn eines Punktes kam noch einmal an Brett 5 auf, wo Michael König in seiner ersten Partie für den SK 32 bravourös kämpfte und nach der Zeitkontrolle bei ungleicher Materialverteilung gut stand. Letztlich reichte es aber nur zu einer Punkteteilung. "Es war wohl mehr drin", meinte er anschließend selbstkritisch.

Also eine etwas unglückliche Niederlage mit der nicht ganz neuen Erkenntnis, dass auch Schach ein Spiel der Unwägbarkeiten ist. Letztlich ist doch das einer der Gründe, die unseren Sport so reizvoll machen, nicht wahr?